|
Ein Baby kommt…….
Viele jungen Menschen schaffen sich einen Hund an, der dann oft Mittelpunkt des menschlichen Rudels ist. Irgendwann später kommt dann ein Baby und viele fragen sich dann: Was nun, was wird aus dem
Hund? Baby und Hund geht das ? Ist der Hund dann nicht eifersüchtig und wird böse ? Man hört ja immer wieder, dass Hunde Babys anfallen. Was nun? Weg mit dem Hund??
NEIN ! Unsere Schatzmeisterin Sandra und Lebenspartner Maik haben Fips seit 4 Jahren aus dem Oelzschauer Tierheim und er ist gewiss kein ganz einfacher Hund. Auch er war Mittelpunkt im Menschenrudel.
Nun war Nachwuchs geplant. Und bereits da fängt auch die Planung an, wie man mit dem Hund und dem Baby klar kommen will.
Zuerst sollte man da mal einschlägige Literatur lesen und natürlich den festen Willen haben, beides - Baby und Hund - in den Griff zu kriegen. Das war für Sandra und Maik keine Frage.
Also durfte Fips schon immer mal am dicker werdenden Bauch liegen und sich mit den Geräuschen und Bewegungen vertraut machen. Nach der Geburt des Babys, als Mutter und Kind noch im Krankenhaus lagen,
bekam Fips die ersten Windeln und Babytücher schon mal mit nach Hause gebracht und durfte das Baby „erschnüffeln“.
Als das Baby nach Hause kam war die Aufregung riesig und die ersten beiden Tage waren sehr
anstrengend. Er wollte nur zum Baby…. Natürlich durfte er es auch ausführlich unter der strengen Aufsicht der Eltern beschnüffeln. Dann wurde das Baby gründlich gewaschen, so dass es keine
hygienischen Probleme gab. Natürlich muss ein Hund in so einer Situation gesund sein, eine Schutzimpfung haben und immer wieder entwurmt sein. Hygiene spielt eine große Rolle. Wichtig ist
auch, dass der Hund, der früher immer dabei war, nun nicht „weg gesperrt“ wird, wenn das Baby da ist. So passiert es, dass das Baby mit einer Hand gehalten wird und mit der anderen Hand erhält der
Hund seine Streicheleinheiten. So verbindet er das Baby mit angenehmen Streicheleinheiten und es ergibt sich der Zusammenhang: Baby = Streicheleinheiten = Baby ist gut.
Falsch ist es, den Hund wegzustoßen, wenn er kommt und man hat das Baby auf dem Arm, denn dann ergibt sich der Zusammenhang: Baby= Wegstoßen= Baby schlecht. So entsteht dann Eifersucht.
Der Anfang ist anstrengend, aber es lohnt sich. Sehen Sie selbst:
Eins sei noch gesagt: Egal wie sehr der Hund das Baby liebt, lassen sie die beiden niemals allein und unbeaufsichtigt im Zimmer!!!!
Der Hund kann Handlungen tun, die er gut meint, die aber dem Baby Schaden zufügen können (z. B. auf das Baby legen um es zu wärmen, dabei kann das Kind ersticken).
|